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Erfolgreich auf Amazon verkaufen - Ultimativer Guide 2020

geschrieben am 25. März 2020
von Anthony Filipiak
Lesezeit ca. 18 Minuten
Seller Guide - wie man erfolgreich bei Amazon verkaufen kann

Es gibt heutzutage weltweit immer mehr Seller, die ihre Produkte erfolgreich bei Amazon verkaufen. Selbst in den letzten sieben Jahren, ist die Anzahl an privaten Seller, die ihre Produkte auf Amazon verkaufen, stark angewachsen

Deutschland allein liegt auf dem dritten Platz weltweit der aktiven Seller, die Produkte über Amazon verkaufen. Und das hat ein enormes Potenzial.

In diesem Blogbeitrag, möchte ich dir die ultimative Anleitung mitgeben, mit der auch du erfolgreich bei Amazon verkaufen kannst.

Kann man bei Amazon verkaufen?

Ob man überhaupt bei Amazon verkaufen kann, ist wahrscheinlich die erste Frage, die man sich stellt. Hier gibt es die Antworten.

Kann ich privat auf Amazon verkaufen?

Man mag denken, dass nur große Firmen über Amazon verkaufen. In Realität kann man aber sagen, dass der Großteil der angebotenen Artikel von Privatpersonen verkauft wird. Bei Amazon verkaufen privat auch viele Leute - wie du und ich.

In Wirklichkeit sind es ganz normale "Dritthändler", die dort ihre Produkte einstellen. Diese Dritthändler werden immer mehr und mehr. Deshalb haben auch wir zu diesem Zeitpunkt eine sehr gute Möglichkeit, um auf diesen Zug aufzuspringen und auf Amazon verkaufen zu können.

Welche Produkte kann ich bei Amazon verkaufen?

Man kann sehr viele Produkte bei Amazon verkaufen. Dabei muss das Rad nicht neu erfunden werden. Man muss sich nicht überlegen, welche Produkte noch nicht existieren. Welche neue Innovation es noch nicht auf dem Markt gibt. Nein.

Es geht lediglich darum, Produkte, die sich gut auf Amazon verkaufen, ein bisschen besser zu machen. Zusammen mit Alleinstellungsmerkmalen und einem guten Marketing können sie zu einem Bestseller in der jeweiligen Nische auf Amazon werden.

Welche Produkte kann ich NICHT bei Amazon verkaufen?

Oft wird davon abgeraten, als Einsteiger Elektroartikel über Amazon verkaufen zu wollen. Das muss aber nicht immer so sein und man kann trotzdem sehr erfolgreich sein.

Du solltest dich aber NICHT auf Produkte fokussieren, die Gefahrengüter sind. Das können Batterien sein aber auch vor allem Dinge, die mit Alkohol in Berührung kommen. Bei diesen Produkten ist der Versand komplexer und als Anfänger sollte man sich zuerst auf andere Dinge konzentrieren.

Auch Artikel, von denen es in einer Nische schon zur Genüge gibt und welche sich bereits sehr gut verkaufen, solltest du zum Einstieg vermeiden.

Warum sollte man auf Amazon verkaufen?

Vor und Nachteile

Bei Amazon verkaufen zu wollen hat Vorteile und auch Nachteile.

Der größ­te Vorteil des Amazon-Konzepts ist seine Effizienz. Amazon übernimmt hier alle zeitintensiven Aufgaben.Von Logistik, über Verpackung bis zum Kundensupport. Sie bieten einen “All-In-Service” für den Aufbau eines Business.

Und so kann man natürlich viel Geld und vor allem Zeit sparen, die man nachher zum Beispiel für die Suche des idealen Produktes verwenden kann.

Man lässt die Ware ganz einfach von einem Hersteller direkt zum Amazon Lager liefern. Im Prinzip muss man die Ware nicht mal selbst sehen!Amazon kümmert sich dann nach einem Bestellungseingang auch um den Versand.

Ein weiterer großer Vorteil ist: niedrige Marketing-Ausgaben. Amazon Deutschland allein hat mehr als 500 Millionen Seitenaufrufe. Das heißt, du musst nicht mit allen Mitteln um die potenziellen Kunden kämpfen, da der Kundenstamm bei Amazon bereits vorahnden ist.

Onlineshopping ist heute im Trend. Alles, was du machen musst, ist dein Produkt im richtigen Licht darzustellen und dafür zu sorgen, dass der Seitenbesucher den Artikel auch sieht.

Der Nachteil besteht darin, dass man zuallererst die Ware einkaufen und über Lagerbestand verfügen muss. Das heißt, es ist schon im Vorfeld zu entscheiden, welche Produkte man tatsächlich verkaufen möchte.

Es ist aber im klassischen Handel nicht anders, weshalb man das nicht als großen Nachteil sehen kann.

Als weiterer Nachteil kann man die große Konkurrenz sehen. Muss man aber nicht, Konkurrenz ist immer gut! Um das Produkt von der Konkurrenz abzuheben, muss es laufend verbessert werden. Hier gilt vor allem: Qualität vor Quantität.

Die Kunden lieben wertvolle Produkte und darauf sollte man viel Wert legen.

Auf Amazon verkaufen - Lohnt es sich 2020 noch?

Produkte über Amazon verkaufen lohnt sich immer. Es gibt ein Sprichwort, das sagt: „Der beste Zeitpunkt, einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren. Der Zweitbeste ist heute.“

Es kommen immer mehr Verkäufer dazu, aber im selben Moment wird Amazon immer populärer. Das Versandhaus hat ungefähr 66 Prozent des gesamten Onlinehandels für sich vereinnahmt. Das heißt, immer mehr Leute werden bei Amazon einkaufen und immer mehr Händler bei Amazon verkaufen.

Dazu kommt, dass der der Markt noch längst nicht gesättigt ist. Auf Amazon verkaufen sich 200 Millionen Produkte, natürlich nicht alle gleich gut. Es gibt aber 60.000 davon, die sich sehr gut verkaufen. Und genau auf diese Produkte sollte man sich konzentrieren. Aus ihnen kann man sehr guten Profit herausschlagen.

Man kann im Prinzip in jede Nische einsteigen. Die eine ist kapitalintensiver, die andere weniger. Es geht immer darum, ein besseres Produkt mit einem besseren Marketing auf den Markt zu bringen und es erfolgreich auf Amazon verkaufen zu können.

Auf jeden Fall ist es im Jahr 2020 noch sehr interessant, auf Amazon zu verkaufen. Es gibt viele Kunden, die auch heute noch große Ergebnisse erzielen.

Und so kannst du auch dein vollautomatisiertes Amazon FBA Business nocht dieses Jahr besitzen.

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Europaweit mit Amazon verkaufen

Auf Amazon verkaufen heißt nicht, dass man seine Artikel nur in Deutschland anbieten kann – man kann europaweit verkaufen.

Europaweit auf Amazon verkaufen

Zuerst kann man in Deutschland ein Flaggschiff aufbauen, welches für hohe Umsätze und Cashflows sorgt. Sobald man dies erreicht hat, kann man nach Europa expandieren und in mehreren Ländern über Amazon verkaufen.

Im ersten Quartal 2020 hat der neue Marktplatz in Holland aufgemacht. Wenn man schon in Deutschland verkauft, kann man sehr einfach nach Holland, Spanien oder Italien expandieren. Wo auch immer man will.

Der Marktplatz außerhalb von Deutschland ist noch ein paar Jahre zurück und wird mit den Jahren immer populärer. Leute werden auch dort immer mehr einkaufen.

Diesen Vorteil sollte man gerade jetzt nutzen, wo das Ganze in den genannten Ländern NOCH nicht so groß wie in Deutschland ist. Man hat gute Chancen, sich dort zu etablieren. Es gibt schließlich eine sehr simple Funktion, ohne große Hürden in mehrere verschiedene Länder mit gewerblich über Amazon verkaufen zu können.

Mit Amazon verkaufen - Erfolgsgeschichten 

Jetzt erzähle ich dir kurz, warum gerade ich dir so viel über Amazon FBA erzählen kann. Ich habe mich während meines Medizinstudiums mit diesem Thema beschäftigt, weil ich schon immer mein eigenes Unternehmen aufbauen wollte.

Schon nach kurzer Zeit habe ich das erste Mal die Marke von 100.000€ Umsatz geknackt. Ich merkte sofort, dass ich mit Amazon verkaufen sehr viel mehr verdienen kann und dazu noch viel mehr Freizeiten habe.

Das ist es, was das Unternehmertum ausmacht. Ich verdiene deutlich mehr als der Durchschnittsangestellte und habe noch viel mehr Freiheiten. Ich konnte ein System aufbauen, eine Maschine, die rund um die Uhr für mich arbeitet. Mittlerweile habe ich gemeinsam mit meinem Geschäftspartner, Anthony, mehrere Amazon-Unternehmen aufgebaut, mit denen wir mehrere Millionen Umsatz pro Jahr machen. Das ist der Beweis, dass sich Amazon auch heute noch lohnt.

Der Markt ändert sich konstant. Das heißt, wir müssen in unserem eigenen Unternehmen, aber auch mit unseren Kunden genau das umsetzen, was zurzeit gefragt ist und funktioniert. Wir müssen laufend die besten Strategien haben, um gut auf Amazon verkaufen zu können.

Man kann sich nicht darauf verlassen, dass jene Strategien, die damals in unserer Anfangsphase funktionierten, auch heute noch funktionieren. Wir müssen mit der Zeit gehen und immer auf dem aktuellsten Stand der Dinge bleiben.

Auf Amazon verkaufen zu wollen verlangt also ein ständiges Lernen und Aktualisieren der Produkte und Strategien.

Wie viel Geld brauche ich, um ein Amazon FBA Unternehmen aufzubauen?

Wie viel Startkapital man braucht, um erfolgreich bei Amazon verkaufen zu können, kann man pauschal nicht beantworten. Es gibt viele Faktoren, die über das Anfangskapital entscheiden.

  • Wo möchte ich am Ende hin?
  • Will ich jetzt am Anfang direkt ein fünf- oder sechsstelliges Unternehmen aufbauen?
  • Oder die Sache erst mal klein beginnen?

Wie in jedem Business ist es aber auch bei Amazon FBA nicht zu empfehlen, nur halbherzig in die Sache zu starten. Wie schon beschrieben, muss hier im Vorfeld Ware eingekauft werden und das bedeutet nun mal, dass Kapital in die Hand genommen werden muss. Am Anfang ist schon ein großer Schritt zu wagen. Das ist eine Hürde, über welche sich nicht jeder traut. So hat schon mal ein großer Teil der Konkurrenz das Nachsehen.

Ein guter Richtwert, mit Amazon FBA zu starten sind 4.000 bis 5.000€. Es hängt immer von den Produkten und der Bereitschaft ab, Geld in die Hand zu nehmen. Für den Anfang aber wird man mit dieser Summe nicht falsch liegen, um auf erfolgreich auf Amazon verkaufen zu können.

Welche Möglichkeiten gibt es, um auf Amazon verkaufen zu können?

Um sicherzustellen, dass wir uns beim Thema ‚Auf Amazon verkaufen‘ auch immer richtig ausdrücken, müssen wir ein paar Begriffe definieren.

  • Amazon Marketplace - Das ist die normale Webseite von Amazon, wo der Durchschnittskunde auf Amazon seine Produkte einkauft.
  • Amazon Seller Central - Ist für Unternehmen und die Verkäufer da. Es ist sozusagen die Kommandozentrale, wo Drittanbieter ihre Ware auf Amazon anbieten und verkaufen. Hier muss man sich auch anmelden, wenn Waren an Amazon geschickt werden sollen. Die Produkte werden bearbeitet, Bilder hochgeladen, der Lagerbestand verwaltet.
  • Amazon Vendor Central - Das Amazon Vendor Central darf nicht mit dem Amazon Seller Central verwechselt werden. Es ist die Backend-Platform der Großhändler. Das heißt, dass sie ihre Ware direkt an Amazon verkaufen und Amazon verkauft diese dann weiter.

Für die meisten, die sich das hier durchlesen, ist das Amazon Seller Central definitiv interessanter.

Mit Amazon verkaufen - Welche Arten von Verkäufern gibt es?

Über Amazon verkaufen verschiedene Verkäufer. Es gibt mehrere Arten, wo es einen kleinen Zusammenhang zwischen Amazon Seller Central und Amazon Vendor Center gibt.

Eigenmarken / Private Label auf Amazon verkaufen

Das ist das Ziel, welches man auf Amazon verfolgen sollte. WIR kreieren unsere EIGENE Marke. Sowas heißt Private Labeling und man nennt sich Private-Label-Seller.

Wir importieren also ein Produkt aus China und lassen schon im Vorfeld unser eigenes Logo auf das Produkt drucken – wir kreieren unsere eigene Marke.

Man sollte aber nicht einfach nur das Logo auf das Produkt machen lassen und dieses dann auf Amazon verkaufen. Man sollte sich auch durch den Kopf gehen lassen, wie man das Produkt besser machen kann.

Um zum Beispiel eine Yogamatte attraktiver zu machen, könnten wir biologisch abbaubares Material nutzen. Vor allem im Öko-Bereich kann man sich austoben. Es gibt auch die Möglichkeit, der Matte eine schöne Tasche aus Leinen dazugeben, was für den Kunden sehr ansprechend ist.

So einfach ist es, eine eigene Marke zu erstellen und über Amazon verkaufen zu können.

Handelsmarken auf Amazon verkaufen (auch Buybox genannt)

Handelsmarken auf Amazon verkaufen geht auch. Das heißt, wenn man im REWE eine Nutella kauft, kann man sie gleich gut auch auf Amazon verkaufen. Der Haken daran ist, man muss sich irgendwie gegen die anderen 50 Händler durchsetzen, die ebenfalls Nutella über Amazon verkaufen wollen. Das nennt man dann Buy-Box-Kampf.

Auf dieses Thema gehe ich aber nicht weiter ein, denn das Ziel ist es, seine Eigene Marke so gut es geht auf Amazon verkaufen zu können. Auf Produktebene mit anderen Leuten zu konkurrieren wird hier nicht behandelt.

Gebrauchte Artikel auf Amazon verkaufen

Auch gebrauchte Artikel kann man, ähnlich wie auf Ebay, auch über Amazon verkaufen. Aber auch auf das sollte man sich nicht allzu sehr konzentrieren - wir wollen schließlich ein skalierfähiges Unternehmen aufbauen.

Das gelingt nur, wenn man Produkte mit einem genialen Marketing und in großer Stückzahl anbieten kann. Aus diesem Grund macht es wenig Sinn, ein gebrauchtes Produkt, welches es nur ein- oder zweimal gibt, auf Amazon verkaufen zu wollen. Produkte müssen 100 oder 1000 Mal verkauft werden.

Welche Versandarten gibt es (FBM vs. FBA)?

Wer bei Amazon verkaufen will, für den gibt es verschiedene Verkaufsarten. Zum einen gibt es FBA, was so viel wie „Für Firmen bei Amazon“ bedeutet. Zum anderen gibt es FBM, was als „Für Firmen bei Merchant“ übersetzt werden kann.

FBA = Fulfillment by Amazon

FBA ist sozusagen das, was eigentlich das ganze Geschäftsmodell so attraktiv und interessant macht.

Wenn wir unsere Ware zu Amazon schicken und diese dann von Amazon weiter verschickt wird, profitieren wir vom Amazon Prime Programm. Kunden sehen die Prime Daten, das Amazon Prime Logo und der Versand ist auch kostenlos. Artikel über Amazon verkaufen zu können ist sehr praktisch – für uns als Verkäufer und auch für den Kunden.

FBA sollte deshalb immer die erste Wahl sein. Die Waren gehen direkt vom Produzenten zum Amazon-Lager und wir müssen uns nicht um den Versand kümmern. Neben diesem Riesenvorteil können wir auch einen Teil der Verantwortung und des Arbeitsaufwandes abgeben.

Das Verpacken und Versenden wird von Amazon übernommen. Auch wenn das Paket einen Tag zu spät beim Kunden ankommt, haftet Amazon dafür.

Die Empfehlung heißt deshalb: Das Programm Amazon für Firmen.

Wie starten mit dem Verkauf auf Amazon?

Wie können wir denn nun auf Amazon verkaufen?

Wahl des richtigen Produktes (Produktforschung)

Profitable Produkte finden

Als erstes müssen wir uns ansehen, was passende Produkte sind, die wir auf Amazon verkaufen können. Welche sind relevante Nischen?

Für den Start sind das Nischen wie Baumarkt, Drogerie, Körperpflege, aber auch Sport und Freizeit, Garten etc. Kategorisch ausschließen kann man keine Nische – in jeder kann man Geld machen.

Ich bin kein Fan davon, den Leuten zu sagen, versuche es auf keinen Fall mit Nische „X“. Es ist aber so, dass man als Anfänger erst mal die Finger von Elektrosachen und Bekleidung lassen sollte.

Auch saisonale Artikel sollten vermieden werden. Wir wollen also keine Weihnachtsbaumständer verkaufen. Diese machen nur in der Weihnachtszeit große Umsätze, liegen den Rest vom Jahr aber nur im Lager.

Dasselbe gilt für Trendartikel. Auf dem Markt bringen sie zwar einmalig 30.000 bis 40.000€ Umsatz, existieren aber nur ein halbes Jahr.

Wir wollen Artikel finden, die das ganze Jahr gute Zahlen liefern und auch eine lange Lebensdauer mit sich bringen. Auf Amazon verkaufen sollte ein ständig gut laufender Prozess sein.

Tools für Produktanalyse (Helium)

Man kann es so beschreiben, dass "Amazon alle Daten auf dem Silbertablett serviert", die wir mit Tools wie zum Beispiel Helium 10 auswerten können. Das X-Ray Programm von Helium 10 wertet aus, wie viel Umsatz welches Produkt macht, wenn wir es auf Amazon verkaufen.

Helium10 - über Amazon verkaufen

Konkurrenzanalyse / Produktpotenzialanalyse

Wenn wir ein Produkt auf Amazon verkaufen, das ein wenig besser als die bereits Angebotenen ist, und auch ganz oben angezeigt wird, dann kann dieses gut punkten. Es braucht ein Produkt, bei welchem es schon eine gewisse Konkurrenz gibt. Wir wollen, dass es eine Markentiefe und es mehrere gut verkaufende Produkte in einer Nische gibt.

Sobald wir uns für ein Produkt entschieden haben, müssen wir noch ein paar Dinge beobachten:

  • Wie ist das Marketing der Konkurrenz?
  • Kann man im Marketing, mit besseren Bildern besser auftreten?
  • Gibt es bessere Beschreibungen, bessere Titel?
  • Kann man das Produkt an sich besser machen, es optimieren?
  • Können wir noch besser auf Amazon verkaufen?

Wir müssen uns also Alleinstellungsmerkmale überlegen, die uns von der Konkurrenz absetzen.

Wenn wir all das machen können, haben wir eine Nische, in der Umsatzpotential ist. Wir wissen, wir können im Marketing besser sein, wir können das gesamte Listing mit Beschreibung, Bullet Points, den Titel attraktiver gestalten.

Wenn es sogar gelingt, ein besseres Produkt zu kreieren, welches das Problem des Kunden besser löst oder mehr Nutzen bietet, haben wir eine extrem hohe Chance, uns auf dem Markt durchzusetzen und es gut auf Amazon verkaufen zu können.

Passenden Lieferanten finden

Nachdem die Konkurrenzanalyse betrieben ist, müssen wir einen Lieferanten aussuchen. Das muss nicht immer in China sein. Auch in Deutschland oder Europa gibt es viele gute, passende Lieferanten, die von Leuten genutzt werden, die auf Amazon verkaufen.

Die klassische Plattform ist natürlich Alibaba. Ich würde jedem Anfänger empfehlen, zu Beginn über Alibaba zu gehen. Dort gibt es eine Trade Assurance, das Produkt und das ganze Rundherum ist abgesichert. Wenn man neu ist und über Amazon verkaufen will, dann hat man andere Sorgen, als mit dem Zulieferer über die unmöglichsten Dinge zu streiten.

Im nächsten Schritt suchen wir den besten Lieferanten, der optimalerweise schon etwas länger auf dem Markt ist. Hat dieser ein großes Transaktionsvolumen, heißt das, dass auch andere Leute dort schon erfolgreich eingekauft haben.

Bestellung beim Lieferanten

Sobald wir die drei Top-Lieferanten herausgesucht haben, lassen wir uns von den Lieferanten ein paar Muster nach Hause schicken. So können wir die Qualität der Produkte kontrollieren und finale Absprachen mit dem Produzenten treffen: "Können wir das Produkt so verbessern, wie wir es wollen?"

Im Anschluss wird eine Margenkalkulation gemacht. Man sollte auf jeden Fall auf 25 bis 30 Prozent Marge kommen. Im Handelsgeschäft ist es sehr wichtig, dass vom ganzen generierten Umsatz auch genug Profit bleibt, um weiter gesund wachsen und weiter auf Amazon verkaufen zu können.

Nun kann beim Hersteller bestellt werden. In der Regel werden ungefähr 30 Prozent angezahlt, bevor produziert wird. Nach der Produktion wird eine Qualitätskontrolle, in China oder auch woanders, gemacht. So wird sichergestellt, dass wir auch das bekommen, was wir bestellt haben. Wenn alles passt, können die fehlenden 70% gezahlt werden.

Importprozess

Ist die Ware fertig produziert und bezahlt, müssen wir uns um den Import kümmern. Um sie über Amazon verkaufen zu können, muss sie sich schließlich im Lager von Amazon befinden

Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1.  Luftverkehr - leichte Produkte können alle über diesen Weg importiert werden
  2.  Bahnverkehr - ist die teuerste Variante und deshalb wird die erst mal ausgeschlossen
  3.  Seeweg - in den meisten Fällen werden die Ware von Asien nach Deutschland über den Seeweg importiert

Der Spediteur, der die Ware nach Europa bringt, kann selbst gewählt werden.

Es gibt es zwei Möglichkeiten:

  • EXW (Ex Works) - die Ware wird direkt vom Produzenten abgeholt
  • FOB (Freight On Board) - die Ware wird direkt am Hafen abgeholt

In der Regel und besonders in China ist FOB günstiger als die Ware direkt vom Werk abholen zu lassen. Aus diesem Grund kann ich diese Art und den Seeweg empfehlen, Ware nach Europa zu holen, die man auf Amazon verkaufen will.

Am besten ist es, mit all den geforderten Daten beim Spediteur nachzufragen. „Hier sind die Daten, die Maße, das Gewicht und die Abholadresse. Was würde mich das Ganze mit dem Flugzeug kosten? Was kostet es mit dem Schiff?

Natürlich ist es auch möglich, die zwei Importwege untereinnander zu kombinieren.

Am einfachsten ist es, alles über den Seeweg abzuwickeln. Wie du das genau machst, ist dir überlassen. Du musst dich entscheiden ob du früher oder mit einer besseren Marge auf Amazon verkaufen willst.

Wird die Ware mit dem Schiff importiert, gibt es die Möglichkeit, einen ganzen Container zu buchen. Das wäre dann eine FCL, Full Container Load.

Besonders zu Beginn wird es  bei den Wenigsten vorkommen, dass sie so viel über Amazon verkaufen wollen, sodass ein ganzer Container vollgemacht wird. So kann man sich auch für LCL entscheiden, Less Container Load – Es wird weniger als ein ganzer Container importiert.

In so einem Fall wird der Container mit anderen Händlern geteilt, welche auch Ware importieren wollen. Das kann also heißen, dass unsere Gummistiefel, die wir auf Amazon verkaufen wollen, dann im Container zum Beispiel neben irgendwelchen Bambusrohren importiert werden. Der ganze Importprozess läuft reibungslos ab.

Es gibt noch weitere Intercoms wie DDP oder DDU. Lass dich von diesen aber nicht verwirren und beharre auf Ex Works oder FOB. Ich habe Erfahrung damit, wie man auf Amazon verkaufen sollte, und kann diese genannten Intercoms nicht empfehlen.

Kosten des Produkts

Kosten des Produkts

Es gibt viele Experten da draußen, die dir empfehlen, das ganze erst mal mit 100 oder 200 Einheiten auf Amazon zu testen. Das ist aber Nonsens und hat nichts damit zu tun, wie du erfolgreich auf Amazon verkaufen kannst.

Wir haben uns schließlich gut über ein Produkt informiert, mit welchem wir in den Markt gehen wollen. Wenn man nun nur 100 Stück davon auf Lager hat und aber 20 Verkäufe am Tag anpeilt, dann wären wir schon nach fünf Tagen wieder out of stock. Es gibt keinen Lagerbestand mehr und das ist nicht der Zustand, den wir anstreben, wenn wir auf Amazon verkaufen.

Wir wollen einen Lagerbestand für mindestens zwei bis drei Monate haben. Auch hier schauen wir wieder auf die Konkurrenz. Wie viele Verkäufe machen diese? Wenn die Gummistiefel im Schnitt 400 bis 500 Verkäufe erzielen, dann orientieren wir uns auch daran. Das heißt, es wird ein paar Händler geben, die 900 Stück auf Amazon verkaufen, andere wiederum nur 300. An diesen Zahlen orientieren wir uns und können annehmen, 1.000 Einheiten sind eine brauchbare Anzahl, mit der man starten kann.

Unter 500 Einheiten macht wenig Sinn, da sich diese sofort wieder ausverkaufen. So ist der ganze Vorsprung, das gute Ranking, die Sichtbarkeit, die wir uns beim Launch des Projektes aufgebaut haben, wieder schnell zugrunde gemacht. Auf diese Weise gewerblich auf Amazon verkaufen zu wollen, hat auf lange Sicht keinen Sinn.

Zusammenfassend rechnen wir die Kosten am Beispiel eines Bilderrahmens durch. Gehen wir von einem Einkauf von 1.000 Einheiten aus. Dazu kommen noch die Verpackung, die Zoll- und Importkosten und der Versand zum Amazon-Lager.

Die Kosten, auf Amazon verkaufen zu können sind folgende:

Wir wollen einen kleinen Bilderrahmen bei Amazon verkaufen, der eventuell für 13$ an den Kunden geht. Wir kaufen den Rahmen aber für 2$ ein, bei 1.000 Stück macht das 2.000$ aus. Dazu kommt noch die Verpackung, die vielleicht 15Cent ausmacht. Insgesamt sind das dann 2.300$, die wir für die Bilderrahmen samt Verpackung ausgeben. Möglicherweise müssen wir noch ein Zertifikat beschaffen, was wir mit 100 bis 150 Dollar einkalkulieren.

Jetzt kommt noch der Import dazu. Wir importieren die Rahmen mit dem Flugzeug, wofür ich 600$ schätzen würde. Zu den Importkosten kommen auch noch Zollabgaben dazu. Wie hoch der Prozentsatz für die jeweiligen Artikel ist, muss recherchiert werden. In der Regel zwischen null und zwölf Prozent – schätzen wir sechs Prozent.
Dieser Prozentsatz wird auf die Produktionskosten von 2.300$ und die Importkosten angewandt, 600$. Insgesamt kommen wir dann auf ungefähr 3.000$. Es ist also auch ein einflussgebender Faktor, wie hoch die Zollabgaben sind und mit welchem Profit wir auf Amazon verkaufen.

Die Ware liegt nun am Hafen und wir lassen sie zu sehr günstigen Konditionen, ungefähr 150€, zum Lager von Amazon schicken. Man kann also sagen, insgesamt 3.000€ später sind die Bilderrahmen samt Verpackung bei Amazon.

Jetzt würde noch das Kapitel für die Vermarktung und die Bilder dazukommen, die von einem professionellen Fotographen gemacht werden sollten. Es ist nicht empfehlenswert, die Bilder selbst zu machen. Es entstehen nur doppelte Arbeit und trotzdem schlechte Bilder.

Mit einer guten Margenkalkulation im Vorfeld weiß man genau, wie viel ein Produkt insgesamt kosten wird – der Import, Zoll, das Produkt selbst. Diese Zahlen sind sehr wichtig, wenn man Produkte erfolgreich und gewinnbringend auf Amazon verkaufen will.

Wahl des Verkaufsplans (Basis- oder Professional Seller)

Wer bei Amazon verkaufen will, muss sich zwischen verschiedenen Verkaufsplänen entscheiden: dem Basis- oder Professional Seller Account.

Ich würde empfehlen, direkt mit dem Professional Seller Account zu starten. Wenn man mit Amazon wirklich durchstarten will, dann bringt der Basis Account recht wenig. Man will nachher nicht nur 200€ im Monat dazuverdienen, sondern ein richtiges Business draus machen.

Verkäufer-Account einrichten

Vor dem Durchstarten muss noch ein Verkäufer-Account eingerichtet werden. Dazu muss vorher ein Gewerbe angemeldet werden. Hier gibt es auch wieder verschiedene Optionen: das Einzelunternehmen, eine GmbH, eine OG, usw.

Nicht jeder hat dasselbe Startkapital, um gewerblich bei Amazon verkaufen zu können. Wenn man nicht viel Geld hat, empfiehlt es sich, anfangs als Einzelunternehmen zu starten. Will man aber gleich mit 15.000 oder 20.000€ starten, dann macht es durchaus Sinn, sich die GmbH und OG näher anzusehen.

Produktlisting erstellen

Produktlisting

Im Anschluss daran, oder im besten Fall schon während des Importprozesses, muss ein Produktlisting erstellt werden. Dazu gehören gute Produktbilder, die vom Fotografen kommen. Hier lassen wir am besten gleich ein finales Produkt an ihn senden, während die große Lieferung importiert wird. Der Fotograf hat dann Zeit, anschauliche und gute Fotos für uns zu machen.

Ein guter Tipp ist, gleich zwei Exemplare an den Photographen zu schicken. Falls das Produkt oder die Verpackung beim Versand beschädigt werden, würde das wieder längere Wartezeiten nach sich ziehen und wir können erst viel später beginnen, auf Amazon verkaufen zu können. Bei zwei Exemplaren sind wir auf der sicheren Seite.

Nun muss noch ein passender Titel für das Produkt gefunden werden. Dieser soll ansprechend sein, der die Vorteile des Produktes kommuniziert. Hier kann man ein wenig von Verkaufspsychologie sprechen, um den Titel für den Menschen ansprechend zu gestalten.

Nicht nur der Mensch muss den Titel mögen, sondern auch der Algorithmus der Suchfunktion. So muss der Titel zusätzlich mit Suchbegriffen gefüllt sein. Das heißt also, wir optimieren auf eine perfekte Mischung aus Mensch und Maschine. Nur so werden unsere Produkte gefunden. Auf Amazon verkaufen sich Produkte nur mit dieser Strategie gut.

Was jetzt noch fehlt, ist die Beschreibung, die wir auf Amazon platzieren. Hier können wir dem Kunden weiß machen, warum er unser Produkt kaufen soll und wir das Produkt leichter auf Amazon verkaufen können.

Es bietet sich an, ihm ein kleines Beispielsproblem unter die Nase zu reiben: „Kennen Sie es nicht auch, ...?

Am Beispiel der Gummistiefel können wir schreiben: „Kennen Sie das nicht auch? Sie gehen mit Ihren Kindern in den Wald, und die alten Gummistiefel sind vollkommen wasserdurchlässig. Die Kinder laufen dann mit ihren dreckigen Socken später in der Wohnung herum. Was für ein Alptraum. Genau aus diesem Grund müssen Sie jetzt unsere neuen, vollkommen 100% wasserdichten Gummistiefel kaufen.

Dieser Beschreibung fügen wir noch fünf Bullet-Points hinzu, wo wir nochmal kurz und knapp die Vorteile des Produktes hervorheben. So sieht der Kunde auf einen Blick, dass das Produkt, welches wir auf Amazon verkaufen, wirklich DAS ultimative ist.

Im Backend von Amazon können wir einige Suchbegriffe eingeben, wo wir uns nur auf die Suchmaschine von Amazon konzentrieren. Mit diesen sogenannten Keywords werden wir bei der Suche auffindbar gemacht. Diese wählen wir mit Sorgfalt, sodass die Suchmaschine uns gut indexiert und wir bei vielen Leuten ganz oben angezeigt werden.

Es zählt aber nicht nur, bei nur einer Suchanfrage ganz oben angezeigt zu werden. Wir wollen unter vielen unterschiedlichen Keywords auffindbar sein.

Sobald die Bilder vom Photograph fertig sind, können wir alles live schalten. Später, wenn alles läuft, können wir uns noch über sogenannte AB-Tests oder auch Split-Tests Gedanken machen.

Ist es möglich, mit noch besseren Bildern, einer besseren Beschreibung, einem besseren Titel noch bessere Verkaufszahlen erzielen? Es ist ein ständiger Optimierungsprozess, wenn man ein Produkt gut auf Amazon verkaufen will.

Jetzt, wo alles live ist, können wir sozusagen auf den roten Knopf drücken, das Projekt nach oben katapultieren und die Bilderrahmen noch besser auf Amazon verkaufen.

Amazon gesponserte Anzeigen

Automatisierte PPC-Kampagne

Dafür sind wir dann da. Wir können zu allererst dafür sorgen, dass wir unser Produkt durch bezahlte Werbung auf die ersten Seiten bringen. So werden auch die ersten Verkäufe am Beginn generiert und die Karriere, Produkte erfolgreich auf Amazon verkaufen zu können, beginnt.

Laufende Optimierung

Sobald wir unsere PCC-Kampagnen aufgesetzt haben und das Produkt auch vorne angezeigt wird, geht es um das Feintuning. Es geht darum, ein paar Stellschrauben zu drehen, die Platzierung und Verkaufszahlen immer weiter zu verbessern. Nur so können wir am erfolgreichsten auf Amazon verkaufen.

Abschließende Worte

Dieses beschriebene Konzept sollten wir immer wieder und wieder umsetzen: Immer mehr Produkte auf den Markt bringen und auf Amazon verkaufen. Der Umsatz steigt und natürlich auch der Gewinn. So haben wir dann ein Unternehmen aufgebaut, das uns ermöglicht, nicht mehr unsere Zeit gegen Geld tauschen zu müssen.

Lieber Leser, während du diesen Text hier gelesen hast, haben sich wahrscheinlich 50 oder 100 Leute irgendwelche unserer Produkte gekauft, die wir auf Amazon verkaufen. Wie genau das geht, möchte ich auch dir zeigen und möchte dich auf ein kostenloses Strategiegespräch mit uns einladen.

Wir schauen genau, welcher der perfekte Plan für dich ist. Wie wir deinen Traum vom Amazon-Business Realität werden lassen können. Trage dich einfach bei uns auf AMZcomplete.de ein, um den perfekten Plan an die Hand gegeben zu bekommen.

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